Rechtsberatung Krankenversicherung

Die Krankenkassen – private und gesetzliche

Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihren Ursprung vor über 120 Jahren in der bismarckschen Sozialgesetzgebung. Dabei ist sie ihren Grundsätzen und Prinzipien treu geblieben.

In Deutschland besteht eine Pflicht zur Krankenversicherung. Dabei besteht nicht in allen Fällen die freie Wahl zwischen gesetzlicher Kasse und Privater Kranken­versicherung. Versicherte können aufgrund ihrer beruflichen Tätig­keit und ihres Gehalts auto­matisch Pflicht­mitglieder bei einer Krankenkasse sein. Andere wiederum haben die Möglichkeit sich freiwil­lig gesetzlich zu versichern oder sind sogar beitrags­frei über ihren Ehepartner oder bei ihren Eltern mitversichert.

Die Beiträge

Die Krankenkassen bestimmen die Beitragssätze grundsätzlich selbst. Zwar gilt für alle Kassen der allgemeine Beitrags­satz von 15,6 Prozent. Doch die Kassen dürfen Zusatz­beiträge erheben.

Zuzahlungen

Neben den monatlichen Beitrags­zahlungen müssen Versicherte auch für verordnete Leistungen wie zum Beispiel für Medikamente, Rehamaß­nahmen oder Kranken­haus­auf­enthalte eine Zuzahlung leisten. Erreicht die Summe der Zuzah­lungen im Laufe eines Jahres aber einen bestimmten Betrag, sind Versicherte von weiteren Zuzah­lungen befreit.

Leistungen der Krankenkassen

Im Leistungs­katalog der gesetzlichen Krankenkassen sind sämtliche notwendigen Behand­lungen enthalten. Zu etwa 95 Prozent sind diese Leistungen bei allen Krankenkassen gleich, weil sie gesetzlich geregelt sind. Anders ist dies bei den Tarifen in der privaten Kranken­versicherung, wo leistungslücken entstehen können.

Verweigert eine Krankenkasse bestimmte Leistungen oder Zahlungen wie beispielsweise Krankengeld, dann kann eine solche Entscheidung angegangen werden. Ich vertrete Ihre Interessen in sodann erforderlichen Widerspruchs- und Klageverfahren.